Schmierfink im Arbeitslager!

Korrespondent spürt Redakteur im Arbeitslager nahe des Yangtse auf – Verdacht auf Exekution bestätigt sich nicht

VerhaftungAufatmen im Friedenstal. Der seit geraumer Zeit vermisste Hobbyredakteur und freie Mitarbeiter dieser Site, Volker D. aus B., wurde von unserem Korrespondenten und Weltreisenden Walter Nowottny, der seit drei Jahren mit einem selbstgebauten Floß den Yangtse erkundet, in einem Arbeitslager nahe Jiangling entdeckt. „Mir war sofort aufgefallen, dass da was nicht stimmt. Ich trieb gemähchlich flussabwärts, als ich mit meinem Feldstecher das Ufer beobachtete. Dort waren hunderte von Chinesen, die unter bewaffneter Aufsicht, stehend, und mit bloßen Händen Fische fingen. Einer jedoch musste sich erheblich bücken. Ich sah es gleich an der komischen Haltung – es war Volker“ berichtet Nowottny nicht ohne Stolz. „Eine Kontaktaufnahme war unmöglich, da mein Floß in einen Strudel geriet und plötzlich gewaltig an Fahrt aufnahm. Aber ich bin mir hundertprozentig sicher, er war es“, so Nowottny weiter. Die Nachricht schlug im Friedenstal ein wie eine Bombe, hatte man dort doch mit dem Schlimmsten gerechnet. Aus hiesigen Regierungskreisen wurde ja schon verlautbart, dass das Todesurteil ausgesprochen und die Exekution vollzogen sei. Die Meinung im Dorf war wie immer geteilt. Von:“Ich fand das Geschreibsel ganz witzig“ bis:“Das war doch ein Schmierfink, der hat’s nicht besser verdient“ war alles dabei. Präsident Hake war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Aus seinem unmittelbaren Umfeld wurde aber bekannt, dass man in engster Zusammenarbeit mit dem örtlichen Staatsoberhaupt eine Rückholaktion plant. Nach Fertigstellung der neuen Wurstmaschine wird mit dem Bau eines Flosses begonnen….

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