Altliga gone wild

Racen statt kicken. Unter diesem Motto stand der diesjährige Pfingstausflug unserer Altligisten. Rennleiter Detlef Broda und seine Crew hatten für Sonntag auf 13.00 Uhr zur Kartbahn nach Kirchlengern geladen. Das Briefing war für 11.00 Uhr im Friedenstal angesetzt. Hier wurden die ersten Benzinproben auf ihren Oktangehalt hin überprüft und die neuralgischen Punkte der Strecke intensiv erörtert. So dann ging es per Pedes oder mit dem Auto zum Ort des Geschehens. Hier hatten sich bereits einige Schaulustige versammelt, um dem Spektakel beizuwohnen. Aus den Fahrern mit Superlizenz wurden  zunächst 2 Gruppen gebildet. Die dritte Gruppe bestand aus Frauen und Kindern. Gefahren wurde in 3 Turns, wobei der erste zur Streckengewöhnung diente, der zweite über die Startaufstellung entschied und der letzte das eigentliche Rennen darstellte. Die Frauen und Kinder stellten das eigentliche Rahmenprogramm dar, wobei sich Nils Ahlmeier (gerade konfirmiert) hoffnungslos unterfordert fühlte. „Wenn nicht so viele Tussen auf der Strecke rumgeeiert wären, wär noch mehr gegangen“ entfuhr es ihm mit purpurfarbenem Gesicht, nachdem er soeben eine 46er Zeit in den Asphalt gerammt hatte. Das ihm Papa anstatt eines 4,5 PS (Frauenklasse) ein 9PS- Kart besorgt hatte, verschwieg er dabei unwissentlich. Im Hauptklassement trennte sich bereits nach den ersten gefahrenen Runden die Spreu vom Weizen. Herausragend hier Volker Biedermann, der mit stoischer Ruhe eine Bestzeit nach der anderen aus dem Helm zauberte. Erwartungsgemäß wurde er, vor Carsten Unterbrink und Uwe Schwengel verdienter Sieger, wobei es letzterem vergönnt war, die schnellste Rennrunde zu fahren. Nach erfolgter Siegerehrung und der Wahl des geilsten Boxenluders (Siegfried Spengemann, laut Jury wegen der Haare), ging es zurück ins Friedenstal wo Grillmeister Erhard („Wenn’s nicht gar ist, nimm ein Feuerzeug“) wieder kulinarisches auf seinem Gasgrill zauberte und der Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklang. Eine wirklich gelungene Veranstaltung und nochmals Dank an alle Organisatoren.

Veröffentlicht in the club.

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