Topspiel auch in Bünder Zeitung

the club
Die Fußball-Kreisliga A bleibt spannend. Denn durch das 2:2 (1:1) im Spitzenspiel gegen den BV 21 Stift Quernheim verpasste es der SV Rödinghausen II, sich weiter von den Verfolgern abzusetzen. Der Vorsprung auf TuRa Löhne beträgt nur noch drei Zähler, auf die »Stifte« und den SV Löhne-Obernbeck nur vier Punkte.

»Rödinghausen II hat extra noch zwei Verteidiger aus dem Bezirksliga- Kader runter gezogen. Daran sieht man, dass sie Angst vor unserer Offensive haben«, wies Stift-Trainer Michael Albrecht noch vor der Partie auf Can Akbas und Martin Neumann hin. Der Dritte im Bunde war mit Thomas Benjamin-Göktas der stärkste Rödinghauser. Fast jeder Angriff lief über den linken Mittelfeldspieler. Und so war es auch kein Wunder, dass die Leihgabe aus der »Ersten« auch am Führungstreffer der Platzherren beteiligt war. Wieder einmal hatte er sich über die Außenbahn durchgesetzt. Seine flache Hereingabe musste Martin Neumann aus kurzer Distanz nur noch einschieben (19.). Diese Führung war absolut verdient, denn der Spitzenreiter hatte mehr Spielanteile und machte viel Druck nach vorne. Chancen waren zunächst aber Mangelware. Die »Stifte« kamen ihrerseits im Laufe der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel. Glücklich fiel allerdings der Ausgleich. Einen katastrophalen Fehlpass von Rödinghausens Martin Neumann nutzte Sebastian Kropp, um alleine auf das gegnerische Tor zuzulaufen. Seinen Schuss wehrte Keeper Andreas Krack nach vorne ab. Der nach hinten geeilte Marcel Bosk bekam das Leder ab und versenkte es im eigenen Tor (37.). Nur zwei Minuten später hatte Benjamin-Göktas die Riesenmöglichkeit zum 2:1. Doch er setzte den Ball nur an den Pfosten.
Nach dem Wechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an die erste Hälfte an. Dieser Aufwand war schnell von Erfolg gekrönt. In der 49. Minute scheiterte Alexander Schal zunächst an Stift Quernheims Torwart Georg Wachowski, doch den Abpraller staubte erneut Neumann aus acht Metern zur 2:1-Führung ab. Mit seiner Auswechslung in der 64. Minute bewies anschließend Michael Albrecht ein glückliches Händchen. Er brachte André Pliskat für Lars Wißmann – und mit der ersten Ballberührung leitete Pliskat einen Minute nach seiner Einwechslung den erneuten Ausgleich ein. Er schickte Caner Yakmaz auf die Reise Richtung Tor. Der fackelte nicht lange und versenkte den Ball im Winkel – 2:2. In den Mittelpunkt rückte fortan »Stifte«-Schlussmann Wachowski. Mehrfach parierte er glänzend und hielt seine Elf damit in der Partie. Erst entschärfte er einen Kopfball von Schal mit einer Glanztat (75.), dann ließ er Schal aus acht Metern verzweifeln (75.). Auf der anderen Seite wurde auch Krack noch einmal richtig gefordert. Zwar nicht von den Stift Quernheimern, aber vom eigenen Mitspieler. In der 84. Minute passte Bosk ungenau auf seine Nummer eins zurück. Krack musste alles geben, um die Kugel noch vor der Linie zu klären. Schließlich blieb es im Spitzenspiel bei der Punkteteilung. »Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft. Aber Stift Quernheim hat mit Glück und Geschick verteidigt. Daher geht das Unentschieden in Ordnung«, musste Rödinghausens Coach Stefan Esdar eingestehen, zwei Zähler verloren zu haben. Zufrieden mit dem 2:2 zeigte sich sein Gegenüber Michael Albrecht: »Das war ein Spiel auf taktisch gutem Niveau. Wenn man zweimal zurückliegt und zurück kommt, zeigt das die Qualität der Mannschaft.«

Den kompletten Auszug aus der Bünder Zeitung, könnt ihr folgendem Link entnehmen

(Quelle: Bünder Zeitung vom 04.04.11)

Schreibe einen Kommentar

Comment
Name
Mail
Website