Die Entscheidung fällt erst in der Nachspielzeit

bv21-fcrw Fußball-Bezirksliga: RW Kirchlengern gewinnt den Ortskampf beim BV Stift Quernheim durch ein Elfmetertor mit 1:0. Rund 300 Zuschauer sehen schwaches Spiel. Beide Trainer sind mit den Leistungen ihrer Mannschaften nicht zufrieden

Das war ein Saisonauftakt ganz nach dem Geschmack von Rot-Weiß Kirchlengern. Mit 1:0 (0:0) gewann der Absteiger aus der Fußball-Landesliga das Bezirksligaderby beim BV Stift Quernheim. Das Siegtor erzielte Ilker Siviloglu in der Nachspielzeit per Elfmeter.

300 Zuschauer wollten das Spiel sehen, sie hatten sicher mehr erwartet. „Hoffentlich fragt gleich niemand, ob er sein Eintrittsgeld zurückbekommt“, meinte BV-Kassierer Malte Rompf. Vom Spiel selbst gibt es wenig Nennenswertes zu berichten. In der ersten Halbzeit spielten beide Teams taktisch sehr diszipliniert, allerdings ohne Spielwitz, Tempo oder Idee. „Uns fehlte komplett die Geschwindigkeit“, sagte BV-Trainer Frank Schwöppe später. „Das war eine sehr gute erst Halbzeit von uns, taktisch sehr diszipliniert“, fand RWK-Spielertrainer Aleksander Knezevic. Nur Dennis Müller fand in der 40. Minute eine Lücke und prüfte BV-Schlussmann Georg Wachowski.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel fad. Den ersten Aufreger gab es in der 64. Minute, als Renée Terbeck den eingewechselten Sven Tischbierek im Strafraum von hinten schubste. Schiedsrichter Samir Mabrouk pfiff aber nicht. Kirchlengern investierte jetzt etwas mehr und hatte durch Tischbierek (72.), Hakan Aytan (75.), Barbaros Ulas (77.) und Jan Kallabis (90.) Torschüsse. Auf der anderen Seite suchten die Mittelfeldspieler immer wieder Torjäger Pascal Siebers, der aber immerzu geblockt wurde. Nach Daniel Westers Schuss flog der Ball weit am FC-Tor vorbei (79.), Carlos Carvalhos Versuch (83.) war kein Problem für Kevin Reimer. In der Nachspielzeit folgte die Entscheidung vom Punkt, weil Mustapha Samsilt der Ball nach einer Ecke an die Hand sprang. Ilker Siviloglu verwandelte sicher. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit die besseren Chancen, standen kompakt und haben mannschaftlich sehr geschlossen agiert“, war Knezevic zufrieden. „Wir haben aber noch viele Defizite“, erkannte er. Auch Frank Schwöppe war nicht zufrieden.

BV Stift Quernheim:Wachowski; Hebrock, Rose (46. Vette), Samsilt, Siebers, Fahrnow, Terbeck (66. Strauch), Laege (55. Derksen), Langer, Carvalho, Wester.

RW Kirchlengern: Reimer; I.Siviloglu, Kallabis, Tramer (59. S. Siviloglu), Müller, Valldorf, Knezevic, Aytan, Kaymak (50. Tischbierek), Neumann, Ulas (88. Süme).

Tor: 0:1 (90.+2) I. Siviloglu (Handelfmeter).

(Quelle: FuPa.net vom 15.08.2016)

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