BV 21 weiter ungeschlagen!

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Das war nichts für schwache Nerven. Der BV Stift Quernheim hat in der Bezirksliga auch sein drittes Heimspiel in der laufenden Saison gewonnen. Gegen den ebenfalls ambitionierten Gast TuRa Löhne gewann der BV mit 2:1 – das entscheidende Tor fiel dabei in buchstäblich letzter Sekunde.

Die erste Halbzeit begann mit einem vorsichtigen Abtasten beider Teams mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. „Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Wir waren leider nicht so dominant, wie wir es im Vorfeld besprochen hatten“, so BV-Trainer Sebastian Numrich. Die erste gute Gelegenheit ergab sich für die Hausherren durch Fynn Salam. Der Offensivakteur nahm sich ein Herz, traf aus gut 20 Metern aber nur den rechten Pfosten (28.). Zwei Minuten später war es dann soweit: Daniel Wester legte den Ball in den Rückraum zum aufgerückten Jannik Korte, der mit einem leicht abgefälschten Schuss ins rechte Eck traf – 1:0. Vor dem Seitenwechsel ergaben sich nun mehr Chancen auf beiden Seiten, für einem weiteren Treffer reichte es aber nicht mehr.

Nach der Pause änderte sich der Spielverlauf ein wenig. Die Gäste übernahmen mehr und mehr die Spielkontrolle, ohne sich allerdings zwingende Chancen herauszuspielen. Den Gastgebern boten sich in dieser Phase einige gute Umschaltmomente, diese spielten sie allerdings oftmals zu kompliziert aus. Schließlich kam es, wie es kommen musste: Ein Einwurf von der linken Seite flog in den Sechzehner und fand in Marcel Rinnelt seinen Abnehmer. Aus kurzer Entfernung traf er für die Löhner zum verdienten Ausgleich (72.).

Nun schien es so, als würden sich beide Teams mit einem Remis begnügen müssen. Keine der beiden Mannschaften kam zu gefährlichen Möglichkeiten. In der Nachspielzeit flog TuRa allerdings ein eigener Freistoß um die Ohren. Mit einer 4:1-Überzahl lief der BV in Richtung gegnerisches Tor. Nach Lupfer von Daniel Wester war es dann der eingewechselte Fabian Ebeling, der den Ball verarbeitete und sicher verwandelte. „Mit dem späten Tor ist der Sieg am Ende natürlich ein wenig glücklich. Das waren aber Big-Points, um oben mit dranzubleiben“, betonte Trainer Numrich.

(Quelle: FuPa.net vom 21.09.2020)