Bootsmanns Pfiffen folgt Befreiungsschlag

the club

Spielabbruch durch falsche Pfiffe – Dezibelstreit droht zu eskalieren

Nahezu skandalöse Ereignisse während des Vorspiels ließen die beeindruckende Leistung unserer 1. Mannschaft fast ins Hintertreffen geraten. Die Partie der 2. gegen den TuS Hücker Aschen musste beim Stand von 1:0 aufgrund mehrerer falscher Pfiffe aus der unmittelbaren Nachbarschaft nach 25 Minuten abgebrochen werden. Der Spielbetrieb wurde derart beeinträchtigt, dass der Schiedsrichter keinen regulären Ablauf der Partie mehr gewährleisten konnte. Dringend tatverdächtig ist die Familie Bootsmann (Name von der Redaktion geändert, ist dieser aber bekannt), die seit geraumer Zeit bestrebt ist, aufgrund vermeintlicher Lärmbelästigung unsere sportliche Begegnungsstätte in eine Ruhestätte zu verwandeln. Es sollen bereits versteckte Messgeräte installiert sein die sogar in der Lage sind, einen Pups unserer Hooligans registrieren zu können. Alle Stifter waren sich am Sonntag einig: „Ab jetzt wird zurückgepfiffen!“

Nachdem sich die Wogen etwas geglättet hatten, spielte unsere 1. Mannschaft groß auf und führte bereits nach 20 Minuten mit 3:0 (Torschützen 2x Alexander Hermann, Patrick vom Hofe). Mit dem Anschlusstreffer zum 3:1 ging es in die Kabine. Im zweiten Durchgang war die Partie an Spannung kaum zu überbieten. Den gefällig nach vorn spielenden Gästen aus Bustedt gelang ein weiterer Anschlusstreffer, das Spiel drohte erneut zu unseren Ungunsten zu kippen. Selbst eine zahlenmäßige Überlegenheit, auf Bustedter Seite wurde ein Spieler des Feldes verwiesen, sorgte nicht für die erhoffte Entlastung. Nachdem eine weitere Drangperiode der Gäste unbeschadet überstanden wurde, brannten unsrere Jungs ein wahres Feuerwerk ab und erzielten durch Jan Strauch und Renée Terbeck die Treffer zum 5:2 Endstand. Selbst weitere Treffer waren möglich, hätten dem Spielverlauf aber tatsächlich nicht entsprochen. Nach diesem Befreiungsschlag heißt es Durchatmen. Zum Aufatmen bedarf es sicherlich noch weiterer Erfolge.

17 comments to Bootsmanns Pfiffen folgt Befreiungsschlag

  • Ingo

    Hallo,
    unter dem folgendem Link ein paar Erläuterungen und
    Hörbeispiele der sogenannten „Bootsmannspfeife“. Man beachte speziell das Pfeifsignal in der mittleren Reihe ganz rechts …

    http://www.wesselhoeft.net/Einzelseiten/Bootsmann.htm

  • mbehring

    „Klar bei Hängematten“ datt wäre doch mal das passende Signal nach nem anstrengenden Spiel….

  • MV

    Hätten wir die neue Flutlichtanlage mal bei Schiffmann gekauft…^^

  • Unbekannt

    Sehr geehrte Nutzer diese Seite,

    die Beschwerde wegen Lärm ist durchaus berechtigt.

    Ich wohne auch nin unmittelbarer Nachbarschaft und gehöre zu den Anwohnern, die sich gestört fühlen.

    Durch den Kunstrasenplatz hat der Spielbetrieb nachweißlich zugenommen und mit diesem Spielbetrieb hat auch die Geräuschkulisse enorm zugenommen.

    Ich möchte nur klar stellen, dass nicht nur die Familie „Bootsmann“ sondern auch die anderen Anwohner in der unmittelbaren Nachbarschaft eine Beschwerde beim Ordnugsamt eingeleitet haben.

    Wenn es hier nicht zu einer gütlichen Einigung kommen wird, werden evtl andere Mittel in betracht gezogen um den Lärm einzudämmen.

    Des weiteren würden wir (Die Anwohner) um eine Stellungname des Vorstandes bitten, der nicht auf die Beschwerden reagiert hat! Die Beschwerde läuft seid Anfang Juni 2008 und ist seid diesem Termin auch beim Vorstand bekommt. Dennoch wurde nicht auf diese reagiert! Es hätte seitens der „Bootsmanns“ nicht soweit kommen brauchen, wenn der Vorstand seiner Rolle gerecht geworden wäre und sich um die berächtigte Beschwerde gekümmert hätte.
    Somit ist die Schuld nich bei den „Bootsmanns“ zu suchen sondern bei dem Vorstand des BV 21!!!

    Mit der Bitte um eine Stellungnnahme verbleibe ich

    mit freundlichem Gruß

  • Manuel Vette, 100% BV Stift Quernheim

    Hauptsache anonym bleiben…

    Ein Sportverein wie wir ihn in Stift Quernheim haben ist viel mehr als nur 22 Mann und ein pfeifender Schiedsrichter auf dem Platz. Er ist Anlaufpunkt für viele Jugendliche und somit ein unverzichtbarer Bestandteil der gesellschaftlichen Integration. Manche Leute legen auf sowas Wert, mit Sicherheit auch der Bürgermeister.
    Eine Schule wird auch nicht geschlossen, weil sich Anwohner über den Lärm beschweren und die Funktion eines Sportvereins mit Jugendspielgemeinschaft weicht nicht weit von der einer Schule ab.
    Ein ungestörter Spiel- und Trainingsbetrieb ist Voraussetzung um diese Funktionen zu wahren.

    Wer heute Zeitung gelesen hat, stellt fest, dass es laut unserem Bürgermeister nur einen Beschwerdeführer gibt. Es liegt also nahe, dass der obige Kommentar ebenfalls von einem Bootsmann verfasst wurde. Oder warum die Anonymität ?

    Selbst wenn es noch weitere Anwohner gibt, die Beschwerde eingereicht haben, so stellen sie unter sämtlichen Anwohnern des Sportplatzes doch eine klare Minderheit dar, wodurch ich nur zu dem Schluss kommen kann, dass es KEINE Lärmbelästigung gibt.
    Bei den Beschwerdeführern muss es sich demnach um Personen handeln, welche die aus ihren privaten Problemen entstandene Frustration nun am unschuldigen örtlichen Sportverein auslassen.
    Manch einer nennt sie auch egoistische Spießer…

  • Unbekannt

    Hallo Herr Vette,

    der Kommentar des Bürgermeisters in der Bünder Zeitung ist mir wohl bekannt.
    Dieser ist jedoch nachweißlich falsch!

    Es liegt noch keine Forderung der Anlieger bezüglich der Schließung des Sportplatzes vor!
    Es wird lediglich verlangt den Spielbetrieb ein wenig zu verlagern auf die anderen Sportplätze der Gemeinde Kirchlengern. Mir ist die Sportplatzbelegung durchaus bekannt und der Sportplatz des BV 21 ist meines erachtens nach überbelegt.

    Eine Lösung wäre zum Beispiel den Spielbetrieb zu verlagern. Das könnte auch dadurch geschehen, das RW Kirchlengern auch einen Kunstrasenplatz bekommt.

    Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen das es seitens der Anwohner zu einer GÜTLICHEN EINIGUNG kommen soll. Jedoch wurde seitens des Vorstandes keine Einsicht gezeigt und sogar geäußert, dass es zu keiner Gütlichen Einigung kommen wird.

    Die Rechtsgrundlage bezüglich der Beschwerde ist gegeben.

    Mit freundlichem Gruß

  • MV

    „Das könnte auch dadurch geschehen, das RW Kirchlengern auch einen Kunstrasenplatz bekommt.“

    700000€……
    1. Woher das Geld ?
    2. Eine solche Investition steht außer Verhältnis zu der Beschwerde, da sich die Anzahl der gestörten Anwohner „in Grenzen hält“^^.

    Noch Fragen ?

    Vielleicht können die Beschwerdeführer ja zusammenlegen, dann könnte es für nen halben Platz reichen.
    Für die E- und F-Jugend wäre das ja okay.

  • Unbekannt

    Es gab seitens der Anlieger auch Gepräche mit RW Kichlengern.

    Der Verein ist betrebt einen Kunstrasen zu bekommen.

    Zu Ihren nicht sachlichen Äußerungen werde ich keine Stellung beziehen.

    Nach der Rechtsgrundlage ist jede Beschwerde eines Bürgers von der Gemeinde ernst zu nehmen und Ihr nachzugehen.

    Des weiteren ist diese Beschwerde nicht haltlos sondern durchaus begründet.

  • Michael

    Hallo zusammen!
    Es gibt eine bundeseinheitliche TA Lärm und Ausführungsbestimmungen zu Lärmimmissionen, die von Sportanlagen ausgehen dürfen. Diese sind abhängig von der Art des Bebauungsgebietes, dem Zeitpunkt der Erstellung des Sportplatzes und des Zeitpunktes des Lärms. Ich glaube, dass wir Sportler nicht mit wesentlichen Einschränkungen rechnen müssen. Aber lasst uns alle die Gespräche und Untersuchungen abwarten. Eskalation hilft niemanden.

  • Unbekannt

    Rechtsgrundlage für die Beschwerde Ist das Bundes – Immissionsschutzgesetz.

    Laut BImSchV 18 § 2 „Immissionsrichtwerte“ Abs 2 Satz 1 betragen die zulässigen Immissionswerte in Kerngebieten,Dorfgebieten und Mischgebieten
    tags außerhalb der Ruhezeiten 60 db
    tags innerhalb der Ruhezeiten 55 db
    nachts 45 db

    Diese Werte wurden regelmäßig überschritten. Somit muss es zu einer Minderung des Lärms kommen.

    Ich sehe es auch so, dass Eskalation niemanden hilft!

    Viele Grüße

  • Gesetzesfuchs

    Auzüge aus dem Gesetz:

    (4) Einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen sollen die Immissionsrichtwerte nach Absatz 2
    tags um nicht mehr als 30 dB(A) sowie nachts um nicht mehr als 20 dB(A) überschreiten;
    ferner sollen einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen die Immissionsrichtwerte nach Absatz
    3 um nicht mehr als 10 dB(A) überschreiten.

    1.3.3 Zuschlag Kl,i für Impulshaltigkeit und/oder auffällige Pegeländerungen
    Enthält das zu beurteilende Geräusch während einer Teilzeit Ti der
    Beurteilungszeit nach Nr. 1.3.2 Impulse und/oder auffällige Pegeländerungen,
    wie z.B. Aufprallgeräusche von Bällen, Geräusche von Startpistolen,
    Trillerpfeifen oder Signalgebern, ist für diese Teilzeit ein Zuschlag Kl,izum
    Mittelungspegel LAm,i zu berücksichtigen.
    Bei Geräuschen durch die menschliche Stimme ist, soweit sie nicht technisch
    verstärkt sind, kein Zuschlag Kl,i anzuwenden .
    Treten die Impulse und/oder auffälligen Pegeländerungen in der Teilzeit Ti
    im Mittel höchstens einmal pro Minute auf, sind neben dem Mittelungspegel
    LAm,i der mittlere Maximalpegel LAFmax,i (energetischer Mittelwert) und die
    mittlere Anzahl n pro Minute der Impulse und/oder auffälligen Pegeländerungen
    zu bestimmen. Der Zuschlag Kl,i beträgt dann :
    (1)
    Sofern Impulse und/oder auffällige Pegeländerungen in der Teilzeit Ti
    mehr als einmal pro Minute auftreten, ist der Wirkpegel LAFTm,i nach dem
    Taktmaximalverfahren mit einer Taktzeit von 5 Sekunden zu bestimmen.
    Dieser beinhaltet bereits den Zuschlag Kl,i für Impulshaltigkeit und/oder
    auffällige Pegeländerungen ( LAm,i Kl,i für Impulshaltigkeit und/oder auffällige
    Pegeländerungen (LAm,i + Kl,i = LAFTm,i) . Bei Anlagen, die Geräuschimmissionen
    mit Impulsen und/oder auffälligen Pegeländerungen in der Teilzeit Ti mehr
    als einmal pro Minute hervorrufen und vor Inkrafttreten dieser Verordnung
    baurechtlich genehmigt oder – soweit eine Baugenehmigung nicht erforderlich
    war – errichtet waren, ist für die betreffende Teilzeit ein Abschlag von 3
    dB(A) zu berücksichtigen.

    Dann mal frohes Rechnen…

  • Unbekannt

    leider ist nicht nur diese Gesetz zu berücksichtigen sondern ebenso das og.

    Leider sind sie wenn Sie nur das eine für anwendbar befinden nicht richitg informiert!

    Viel Spaß beim Infos reinholen………..

  • Michael

    Hallo!
    Für Unbekannte: Der vom „Gesetzesfuchs“ eingestellte Text ist eine Verordung zu dem Gesetz, es beinhaltet also rechtsverbindliche Ausführungen der Legislative für die Exekutive. Insofern trifft mal wieder der Satz: Positive Gesetzeskenntnis erleichtert die Rechtsfindung, oder nichts ist schlimmer als gefährliches Halbwissen. Wir vertrauen da doch ganz unserer Gemeindeverwaltung, die auch komplexe juristische Sachverhalte gesetzeskonform subsumieren kann.!

  • Nils Krutemeyer

    …nur einer ganz kurzer Kommentar meinerseits! Herr o. Frau „Unbekannt“, bitte schreiben Sie in Zukunft nicht WIR „Anwohner“ o.ä., ich gehöre auch zu den direkten Anwohnern des Sportplatzes UND teile Ihre Ansichten keinesfalls. Also vielen Dank für die Vermeidung von unbekannten Verallgemeinerungen. Sportliche Grüße!

  • bootsfrau

    Privat Probleme sind mir z.Zt. bekannt, aber vielleicht kann Manuel mir in dieser Hinsicht einen Tip geben. Frauen sind ja dankbar für jeglichen Hinweis!!!
    Klarstellen möchte ich nur , keiner von uns und unseren Nachbarn ist bestrebt den Sportplatz zu einer Ruhenummer zu machen. Wir möchten nur nach Monaten der ersten Beschwerden einen vernünftigen Belegungsplan errreichen, der auch uns Nachbarn etwas Ruhe gönnt. Wir hoffen auf einen Kompromiss, der allen entgegen kommt!

  • bootsfrau

    Privat Probleme sind mir z.Zt.unbekannt, aber vielleicht kann Manuel mir in dieser Hinsicht einen Tip geben. Frauen sind ja dankbar für jeglichen Hinweis!!!
    Klarstellen möchte ich nur , keiner von uns und unseren Nachbarn ist bestrebt den Sportplatz zu einer Ruhenummer zu machen. Wir möchten nur nach Monaten der ersten Beschwerden einen vernünftigen Belegungsplan errreichen, der auch uns Nachbarn etwas Ruhe gönnt. Wir hoffen auf einen Kompromiss, der allen entgegen kommt!

  • bootsfrau

    Ich hoffe bei den Beiträgen sind Euch 2 zusätzliche Buchstaben aufgefallen, genau das war beabsichtigt, denn es geht kein Weg an einem Gepräch vorbei , wenn man Mißverständnisse beseitigen möchte. Gespräche sind das was wir alle wollen. Dort kann ich nachfragen — halt was hast du damit gemeint , hab ich das richtig verstanden, was wollt ihr wirklich. Hoffentlich kommt dies endlich mal richtig an und die Zeit des Schweigens endlich zu Ende ist und ein vernünftiger Kompromiss für alle Beteiligeten gefunden wird.

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