Qualitativ gut aufgestellt

Neue Gesichter begrüßt Trainer Michael Albrecht (hinten links) beim BV Stift Quernheim. Dem Team schlossen sich (hinten von links) Reneé Terbeck, Alexander Jording, Christian Fahrnow, Dennis Grimmer sowie (vorne von links) Ingemar Kröhnert, Ivan Mendes und Victor Wittich an. Foto:Gerrit Nolte

 

BV Stift Quernheim geht mit 18 Akteuren in die neuen Saison

Von vielen Kontrahenten wird Fußball-A-Ligist BV Stift Quernheim als Titelfavorit gehandelt. Doch davon möchte Trainer Michael Albrecht nichts wissen, wie er bei der Vorstellung der Mannschaft betonte.

»Wir wollen in der Region mitspielen, in der wir in der vergangenen Saison gelandet sind«, sagte Michael Albrecht mit Blick auf die dritte Position in der zurückliegenden Spielzeit. Vor allem aber will der Coach die Art und Weise, wie sein Team in der vergangenen Serie Fußball gespielt hat, möglichst beibehalten. Wir haben viele Tore erzielt, haben in der Abwehr gut gestanden und dadurch wenig Gegentore bekommen. Das ist mir wichtiger, als am Ende Vierter oder Fünfter zu werden«, sagte Albrecht.

Dieses Unterfangen werde aus seiner Sicht allerdings nicht so einfach zu erreichen zu sein. »Es gibt ja schon acht Vereine, die unter die ersten Drei wollen. Daher wird es sehr spannend und eine ausgeglichene Liga«, ist sich der Übungsleiter sicher. Zudem sei die Zeit vorbei, als in der A-Liga nur »gebolzt« wurde.

Aus diesem Grund will sich Albrecht auch nicht dazu hinreißen lassen, Favoriten zu nennen. Es gibt keinen Topfavoriten«, sagt der Coach, der für die anstehende Saison einen Kader von 18 Spielern beisammen hat. »Ich bin damit zufrieden. Ich habe lieber nur 18 Mann, als dass mir der Kader zu groß ist. Zudem weiß ich, dass in der Reserve einige Spieler dabei sind, die uns helfen können«, sagt Albrecht.

Nachdem elf Kicker den Verein verlassen haben oder aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht regelmäßig dabei sein können, muss Albrecht sein Team erneut stark umstellen. »Die Entwicklung der Mannschaft, hauptsächlich im taktischen Bereich ist ohnehin noch nicht abgeschlossen. Zwar wird es aufgrund der größeren Fluktuation zu Beginn wieder etwas schwieriger, aber wir müssen auch immer sehen, welche Möglichkeiten der Verein hat«, macht Albrecht deutlich. Dennoch sieht er seine Mannschaft durch die verbliebenen Akteure und die Neuzugänge »qualitativ gut aufgestellt«.

Insgesamt sieben Spieler konnten die »Stifte« verpflichten. Vom TuS Hunnebrock schlossen sich Ingemar Kröhnert, Christian Fahrnow und Victor Wittich dem Verein an. Neben Ivan Mendes (Tus Tengern II) und Dennis Grimmer (SG FA Herringhausen-Eickum) komplettieren die Rückkehrer Reneé Terbeck (VfL Holsen) und Alexander Jording das Septett. Letzterer war vor drei Jahren beruflich nach Düsseldorf gegangen und kehrt jetzt zu seinen Wurzeln zurück.

Einen Freifahrtschein stellt der Übungsleiter trotz des quantitativ klein aufgestellten Kaders allerdings keinem seiner Schützlinge aus. »Der Konkurrenzkampf ist gegeben und dem muss sich jeder stellen«, sagt der Trainer, der aber nicht von seinem gewohnten 4-3-2-1-System abweichen will. »Die Viererkette lasse ich weiterhin spielen. Damit hatten in der Vorsaison viele Gegner arge Probleme. Das weitere System kann je nach Bedarf variieren. Doch die Grundausrichtung bleibt«, berichtet Albrecht.

(Quelle: BZ vom 18.07.2011)

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